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Auszeichnung für humanitäres Engagement

Die Friedensstiftung Günter Manzke fördert Initiativen mit 23.000 €, die sich für Toleranz und ein interkulturelles Miteinander einsetzen.

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass die Verleihung des Förderpreises der Friedensstiftung Günter Manzke bei einem der Preisträger stattfindet. In diesem Jahr folgten zahlreiche Gäste unserer Einladung ins mosaique, dem interkulturellen Begegnungszentrum in der Katzenstraße. Stiftungsrats-Vorsitzende Johanna Gerhard ehrte in ihrer Laudation den Verein, der mit über 2.000 Veranstaltungen im Jahr und herausragendem Engagement zeigt, dass ein friedliches Miteinander trotz unterschiedlicher kultureller Hintergründe keine Utopie bleiben muss. Dafür wurde das „größte Wohnzimmer der Stadt“ mit dem diesjährigen Hauptpreis von 12.000 € bedacht.

Für den Brückenschlag zwischen den Kulturen setzt sich auch der Verein „One World Ostheide“ ein, der einen Preis in Höhe von 5.000 € erhielt. Im ehemaligen Dorfgasthof von Reinstorf ist ein kulturelles Zentrum wie auch ein Ort der Begegnung für Geflüchtete und Einheimische entstanden. Neben den zahlreichen kulturellen Veranstaltungen werden hier Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt umgesetzt.

Ein Anerkennungspreis von 1.000 € ging zudem an die Projektgruppe Timeloberg des Wilhelm-Raabe-Gymnasiums. Diese setzt sich für die Errichtung von Informationstafeln ein, die an die Kapitulation der deutschen Truppen in Norddeutschland erinnern. Ebenfalls mit 1.000 € wurde der Verein Sozialtherapeutischer Einrichtungen (VSE) gewürdigt. Mit seinem Angebot unterstützt er Kinder psychisch kranker Eltern. 4.000 € erhielt die Initiative „Move On Up“, die jungen Menschen ohne Obdach, die sich in keiner Schul- bzw. Berufsausbildung befinden, aktive Hilfestellung bei der Wiedereingliederung gibt. Im Anschluss an die Preisverleihung wurden die Gäste zu einem bunten internationalen Buffet geladen, das mit viel Liebe von den Ehrenamtlichen des mosaique zubereitet worden war.